Spirituelle Therapie

Sammasati – Training für Spirituelle Therapie

11. November 2010 - 25. September 2011

mit Anando Würzburger, Samarona Buunk, Ramateertha Doetsch, Subodhi Schweizer, Turiya Hanover

„Buddhas letztes Wort ist Sammasati. ,Sati‘ heißt ,Erinnern‘, es ist Gedächtnis. Es sind all die Erfahrungen, die du gemacht hast. Richtiges Erinnern ist nicht Gedächtnis. Es bedeutet, dich deiner selbst zu erinnern, wer du bist. Nicht deiner Erziehung, nicht deiner Kultur, nicht deiner Religion, nicht deines Berufes – sondern, wer du bist. Der Moment, wo du dich deiner selbst erinnerst – das ist das richtige Erinnern.“ Osho

Osho ist der bedeutendste indische Mystiker.
Er hat als erster östliche spirituelle Praxis mit westlichen Formen der Psychotherapie verbunden. Unter seiner Anleitung haben sich neue Dimensionen des Austausches zwischen Therapeut und Klient eröffnet.

Meditation erhält den zentralen Platz in dem, was sich zur spirituellen Therapie entwickelt hat oder auch die „Psychologie der Buddhas“ genannt wird: Nicht mehr das Lösen von Problemen und die Behandlung von „Fällen“ stehen im Vordergrund; Therapeut und Klient verstehen sich als Teil eines größeren Geschehens. Liebe, Akzeptanz und meditative, absichtslose Präsenz können mehr Wachstum bzw. Veränderung bewirken als nur korrekt durchgeführte therapeutische Interventionen.

Der Mensch wird verstanden als Wesen, das alles hat, was notwendig ist, um glücklich zu sein. Durch Konditionierung und Missverständnisse ist er von dieser Essenz getrennt. Spirituelle Therapie sieht ihren Sinn darin, sich dieser Essenz wieder zu öffnen. Das Wort „Sammasati“ bedeutet „rechtes Erinnern“ und ist eine Aufforderung, sich dieser Essenz – unserer Buddha-Natur – zu erinnern.

Dieses Training hat die Absicht
, den Teilnehmern sowohl therapeutisches Werkzeug an die Hand zu geben als auch die „innere Haltung“ zu vermitteln, die für dieses therapeutische Verständnis notwendig ist.

Die Trainingseinheiten sind folgenden Themenbereichen zugeordnet:

• Therapeutische Kunstfertigkeiten
• Körperorientierte Therapie
• Entwicklungspsychologie und Essenz-Arbeit
• Spezielle Themenbereiche

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer therapeutischen Haltung, die von Liebe, Akzeptanz, Offenheit und Präsenz geprägt ist. Es erfolgt die Vermittlung von Wissen, das Erlernen der Gestaltung von Einzelsitzungen und der Einsatz verschiedener therapeutischer Werkzeuge.

Modul II besteht aus zwölf Trainingseinheiten, zwei Supervisionswochenenden und sechs Einzelsitzungen mit einem Mentor aus dem Trainerteam.

Nach Abschluss des Trainings sollen die Teilnehmer in der Lage sein:


Wir empfehlen allen Interessenten, sich mithilfe der Broschüre, in der das Training mit allen drei Modulen beschrieben ist, einen Gesamtüberblick über diese Ausbildung zu verschaffen.

Einer der fünf Trainer steht auch jederzeit für ein persönliches Informationsgespräch zur Verfügung. Dort können neben persönlichen Themen auch berufliche Perspektiven erläutert werden.

„Was bedeutet es, wirklich Therapeut zu sein? Er lässt Freiheit zu. Er ist eine Präsenz, ein Licht, eine Freude. Er wird den Klienten nicht verändern wollen, obwohl Veränderung im Klienten geschieht! Er unternimmt keine Anstrengung, ihn „gerade zu biegen”. Er wird auch nicht versuchen, ihn „normal” zu machen und an diese neurotische Gesellschaft anzupassen.

Er versucht nicht, irgendetwas zu tun. Er ist einfach eine Präsenz, ein Katalysator. Er liebt, er teilt seine Energie mit dem Klienten, er lässt sie zum Klienten fließen. Und erinnere dich daran: Liebe ist die wahre Therapie; alles andere ist zweitrangig.” Osho

Das Sammasati Training Modul II kann nach einem Vorgespräch mit einem der Trainer auch ohne die Teilnahme an Modul I gebucht werden.