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Spirituelle Therapie
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Sammasati - Ausbildung in Humanistischer und Spiritueller Therapie, Modul I

06. Oktober 2016 - 09. April 2017

Das erste Modul des Trainings besteht aus fünf Teilen von jeweils vier Tagen und vier Einzelsitzungen mit einem Mentor aus dem Trainerteam.
Die Teilnehmer lernen verschiedene Aspekte der Spirituellen Therapie kennen. Sie gehen durch einen Reifungsprozess, in dem sie sich ihrer Konditionierungen in den unterschiedlichen Lebensbereichen bewusst werden. Das bewusste Wahrnehmen der eigenen Grenzen und Muster lädt dazu ein, neue Wege zu gehen. Die Teilnehmer beobachten, wie sich Selbstwahrnehmung und Handlungsweisen verändern.

Ein persönliches Interview mit einem der Trainer ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Modul I kann auch einzeln gebucht werden!

 

Die Themen in Modul I:


Einführung
Dieser Abschnitt ist der Beginn des Selbsterfahrungsjahres und das erste Modul des Therapeutentrainings. Er markiert den Anfang einer großen Reise. Er bringt Aufregung und Verletzlichkeit mit sich und beinhaltet als Chance auch die Möglichkeit des Sich-Öffnens und Einlassens. Diese Einladung gilt dir selbst und allen anderen. Das Wagnis, dich in einem Klima der Offenheit und des Vertrauens zu zeigen, wie du bist, mit allem was dazugehört: Stärke, Schwäche, dem Bedürfnis nach Schutz und dem Bedürfnis nach Nähe. In diesem Raum entsteht Bewusstheit, weil du in viele Spiegel schaust und beginnst, dich selber klarer zu sehen. Meditationen, Körperübungen und spielerischer Umgang miteinander werden Türen öffnen zu neuen Räumen und zu neuem Verständnis.

Lebendigkeit durch Atem- und Körperarbeit
In diesem Abschnitt wirst du durch körperorientierte Übungen und Meditationen die Möglichkeit haben, mit deinen Gefühlen und deiner Lebendigkeit in Kontakt zu kommen. Du lernst, deinen Körper, deine Atem- und Bewegungsmuster bewusster wahrzunehmem, und kommst mit den damit verbundenen Themen in Berührung. Durch die Begegnung mit den anderen Teilnehmern wird die eigene Erfahrung vertieft und du lernst den anderen auf einer tiefen Ebene kennen. Es entsteht ein Raum von Offenheit und Vertrauen, in dem es möglich ist, sich zu zeigen und auch auf einer nonverbalen Ebene mit den anderen verbunden zu sein.

Wir sind, was wir suchen – mit Projektionen umgehen
Selten schauen wir auf jemanden oder etwas und sehen, wer oder was da wirklich ist.
Der Blick auf das, was wirklich ist, wird verhindert von Erfahrungen in der Vergangenheit, von Wünschen und Ängsten, von Vorstellungen über Richtig und Falsch, von Ideen über Gut und Böse. Wir haben sie zum Teil bereits mit der Muttermilch in uns aufgenommen.
So schauen wir in eine Welt, die wir ständig durch unsere Gedanken und Bilder aus der Vergangenheit selbst erschaffen und interpretieren. Wie durch dicke Brillengläser sehen wir ein Zerrbild, und gehen so am Leben und uns selbst vorbei.
Es ist ein Abenteuer, sich diesen Mechanismus genauer anzuschauen und verstehen zu lernen. Die Brille auszuziehen bedeutet ein großes Risiko und eine tiefe Verletzlichkeit: Es ist, als schalteten wir das Navigationsgerät aus, und wir verlieren die Sicherheit, die es uns gegeben hat. Und oft merken wir gar nicht, dass wir die Brille gerade auf haben, die wir suchen: Zu sehr haben wir uns in Vorstellungen und Gedanken verloren.

Primärtherapie
Die Primärtherapie im Rahmen der spirituellen Therapie hat zwei wesentliche Ziele: Zum einen bringt sie Verständnis und Licht in die prägenden Erlebnisse der frühen Kindheit. Wir begreifen plötzlich, warum wir bestimmte Verhaltensmuster wiederholen und unfrei sind.
Zum anderen geht es darum, Zurückgehaltenes und Unterdrücktes aufsteigen zu lassen, es zu fühlen und dann auch gehen zu lassen. So können sich Prozesse vervollständigen und abschließen. Die Vergangenheit bleibt die, die sie war. Aber vor allen Dingen ist sie eines: vorbei! Ohne den Ballast des Alten werden unsere Augen wieder frisch und offen für die Wunder des Lebens.

Who is In? und Abschluss
Als Voraussetzung für die Arbeit mit Menschen betrachten wir die tiefe und kompromisslose Konfrontation mit uns selbst. In der Aus­einandersetzung mit dem Zen-Koan „Who is In?“ (Wer ist innen?) werden wir auf uns selbst zurückgeworfen. Wir begegnen unseren Schatten, Ängsten, Träumen und Illusionen. Indem wir sie zulassen und anschauen, dringen wir Schicht um Schicht tiefer zu unserem Wesenskern vor und suchen nach einer direkten Erfahrung unserer Mitte.
Aus dieser Mitte heraus begegnen wir uns selbst und anderen auf eine Weise, wo wir alles so lassen können, wie es ist, und es nicht so haben wollen, wie es irgendwelchen Vorstellungen, Idealen und Dogmen entspricht.

Wer bin ich, wenn ich mich nicht mehr mit den Augen der anderen betrachte? Wer sind die anderen, wenn ich auf sie nicht länger meine Urteile, Wertungen und Vorstellungen von Gut und Böse werfe – sprich projiziere. Wie sieht eine Welt aus, in der es weder
Retter und Heilige noch Schurken und Bösewichte gibt?
... Und was geschieht, wenn aus der gefährlichen Schlange, vor der ich im Zwielicht zurückschreckte, ein ganz gewöhnlicher Gartenschlauch wird?

 

 

Themen & Termine

Sammasati - Ausbildung in Humanistischer und Spiritueller Therapie, Modul I

Einführung
6. – 9. Okt 2016

Lebendigkeit durch Atem- und Körperarbeit
17. – 20. Nov 2016

Wir sind, was wir suchen
– mit Projektionen umgehen

12. – 15. Jan 2017

Primärtherapie
2. – 5. Mär 2017

Who is in?
6. – 9. Apr 2017

Beginn jeweils am ersten Tag um 10 Uhr

Preis: 
€ 2650.00
» Online Buchen

Peis mit der UTA Friends Card:
€ 2.450,-
Wir beraten Sie gerne!

Die Preise verstehen sich inkl. Unterkunft im Seminarraum sowie vegetarischer Verpflegung in dem Seminar "Awareness Intensiv".

Ratenzahlung:
pro Teil € 440,- zzgl. einer Anzahlung von € 500,-

Voraussetzung:
Ein persönliches Vorgespräch mit einem der Trainer

Kostenlose Informationsveranstaltungen
13. März 2016, 13.00 Uhr
4. September 2016, 16.00 Uhr
(Tag der offenen Tür)

Online: 13. Juli 2016, 19.30 Uhr
Anmeldung zum Online-Infoabend

Mehr Infos zum Sammasati: