Unaufgearbeitet können die Schrecken des Krieges die Menschen in den Familien und in der sie umgebenden Gesellschaft auch über mehrere Generationen hinweg traumatisieren. Der traumatische Stress von Kriegsmüttern wird in der Schwangerschaft an das ungeborene Kind weitergegeben.
Langfristig schlägt er sich in den Beziehungen der Überlebenden zu ihren Kindern nieder, in der Resonanz zueinander und in Reaktionen aufeinander und kann sich auch noch bei Kindeskindern auswirken. Symptome können sein: Angst, Hypervigilanz, Ängstlichkeit, Migräne, Schlaflosigkeit, starkes Kontrollbedürfnis, Süchte, Depressionen und diverse emotionale- und Bindungsprobleme.
Werden diese grundlegenden Störungen nicht angegangen und aufgelöst, kann herkömmliche klinische Psychotherapie oder Körpertherapie bei der Bearbeitung von Symptomen, die von Kriegstraumata herrühren, oft nur an der Oberfläche kratzen.
Bei nachfolgenden Generationen kann der Kriegsschock lebenslange, tiefe Spuren sowohl in ihrem zentralen Nervensystem als auch in ihrem feinstofflichen Energiefeld hinterlassen. Er prägt das prä- und perinatale Umfeld und auch postnatal die Interaktion mit wichtigen Bezugspersonen und anderen in ihrer Umgebung sowie das kollektive Feld. Hierzu gehört bewusstes oder unbewusstes Erleben von entsetzlichem Grauen, maßloser Wut, globaler hoher Erregung, Fragmentierung, Angst davor, verrückt zu werden, von Kriegsneurosen sowie eine tief gehende Kontraktion oder Erschlaffung in allen Schichten der Physiologie, oft ein gesamtes Leben lang.
In diesem viertägigen Workshop geht es um die Vermittlung von Wissen zu den folgenden Themen:
15. – 18. August 2013
Beginn am ersten Tag um 10.00 Uhr
Preis inkl. Unterkunft im Seminarraum, wenn gewünscht
Englisch mit deutscher Übersetzung