--
Anando Würzburger
Dr. Diane Poole Heller
Elisabeth Schneider-Kaiser
Dr. Klaus Peter Horn
Dr. Georg Klaus
Dr. Laurence Heller
Rachana L. Wolff
Dr. Raja Selvam
Ramatheertha Doetsch
Samarona Buunk
Subodhi Schweizer
Tanmaya Honervogt
Vipal Cohen
Dr. Rajan Roth
Dr. med. Jaap van der Wal
Devaprem Kreidler
Vira Drotbohm
Devapria Gokani
Vasumati Hancock
Magno Shavdia
Krisana Dorothea Mihm
Markus Widera
Doris Rothbauer
Lisbeth Marcher
Erik Jarlnaes
Monika A. Pohl
Madita Dickhut
Regine Brick
Dwari Deutsch
Ditte Marcher
Jonathan Nattel
Ruho Nina Lösel
Prasuna Rüscher
Axel Kammer
--

Dr. Raja Selvam

Dr. Raja Selvam

Ph.D., Senior-Ausbilder in Somatic Experiencing (SE) und Fakultätsmitglied des Santa Barbara Graduate Institute, ist in den USA, Europa, Israel, Indien, Russland, Hong Kong, China und Brasilien als Dozent tätig.

Der im Laufe der Zeit zunehmend eklektischer gewordene Ansatz des Begründers der Integral Somatic Psychotherapy (ISP) und der hiermit verbundenen Ansätze (Integral Trauma Resolution) greift Erkenntnisse von Systemen der Körperarbeit wie der Posturalen Integration und der Biodynamischer Craniosakraltherapie auf, sowie solche aus körperpsychotherapeutischen Systemen wie Bioenergetik und Bodynamic Analysis; es finden sich Anleihen bei der Jungschen und Archetypischen Psychologie, sowie bei psychoanalytischen Schulen (Objektbeziehungspsychologie und intersubjektive Psychologie), Somatic Experiencing (SE), Affektiver Neurowissenschaft und des Advaita Vedanta, einer spirituellen Tradition aus Indien.

Raja Selvams Dissertation für seine Doktorarbeit in Klinischer Psychologie (sein zweiter Doktortitel) befasste sich mit dem Advaita Vedanta und der Jungschen Psychoanalyse.

Sein Artikel zur Behandlung von Traumasymptomen bei indischen Tsunami-Überlebenden mit Hilfe des auf SE aufbauenden Integral Trauma Resolution (ITR)- Ansatzes erschien in der Ausgabe der Fachzeitschrift Traumatology vom September 2008. In dieser Studie berichteten fast 90% der behandelten Überlebenden eine signifikante Verbesserung oder einen vollständigen Rückgang der vorliegenden Symptome, sowie der Indikatoren für eine posttraumatische Belastungsstörung, bei einer Nachkontrolle nach 8 Monaten. Zwei Folgestudien an indischen Tsunami-Überlebenden unter Hinzuziehung von Kontrollgruppen, die derzeit in Zusammenwirkung mit dem National Institute of Mental Health and Neurosciences (NIMHANS) in Bangalore, Indien, für eine Vorlage zur Veröffentlichung vorbereitet werden, weisen vergleichbar hohe Erfolgsquoten nach.